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Folgendes sind die Sätze aus einem Buche Meister Eckeharts, und zwar jener Schrift entnommen, die er über die Genesis verfaßt hat.

Erstens. "Hieraus geht deutlich hervor, daß die hl. Schrift in übertragenem Sinne auszulegen ist. Denn das, was in diesem dritten Kapitel gesagt wird, erklären die Heiligen und Lehrer durchwegs bildlich. Wenn man demgemäß auslegt, was hier über die Schlange gesagt wird, so kann man unter der Schlange die sinnlichen Vermögen, unter dem Weibe das niedere und unter dem Manne das höhere Vernunftprinzip verstehen. Unter dieser Voraussetzung scheint man, unbeschadet der sonstigen Auslegungen der Heiligen und Lehrer, möglicherweise vielleicht ebensowohl historisch wie bildlich sagen zu können, daß der übertragene Sinn von Schlange, Weib und Mann sich mit dem geschichtlichen oder buchstäblichen decke, wie es auch im Buch der Richter im 9. Kap. heißt: 'Es hielten die Bäume Versammlung und salbten einen König über sich und sprachen zum Ölbaum: Herrsche du über uns'. So ist nämlich auch, wenn wir sagen: 'Es lacht die Flur' oder 'Das Wasser läuft' der buchstäbliche Sinn der, daß die Wiese blüht und das Blühen ihr Lachen ist und ihr Lachen das Blühen. Wenn man auf solche Weise erklärt, was hier von Schlange, Weib und Mann gesagt wird, so werden viele Zweifel wegfallen, die man geltend zu machen pflegt, z. B. wie die Schlange und das Weib zusammen reden konnten."
Zweitens. "Bei der Rechtfertigung des Sünders wirken notwendig zusammen die ungezeugte, zeugende, hervorbringende Gerechtigkeit einerseits und die willfahrende anderseits. Desgleichen: Was mitwirkt, kann keine andere Gerechtigkeit sein als eben die gezeugte. Sowie daher niemand gerecht sein kann ohne Gerechtigkeit, so kann auch niemand als Gerechter gezeugt sein ohne gezeugte Gerechtigkeit."
Drittens. "Das Sein ist auch die Aktualität aller Wesensformen. Daher sagt Avicenna in seiner Metaphysik VIII c. 6: 'Was jedes Ding ersehnt, ist Sein und Vollkommenheit'."
Viertens. "Das Sein selbst empfängt sein Dasein nicht in einem andern oder von einem andern oder durch ein anderes, auch kommt es nicht zu etwas hinzu oder gesellt sich einem nachträglich bei, sondern es geht allem vorher und ist früher als alles andere; es ist also das Sein aller Dinge unmittelbar von der ersten und allgemeinen Ursache aller Dinge. Von diesem Sein und durch dieses Sein und in ihm ist alles, es selbst aber ist nicht von einem andern. Denn was von dem Sein verschieden ist, das ist überhaupt nicht oder ist nichts. Denn das Sein selbst verhält sich zu allem wie Wirklichkeit und Vollkommenheit; das Sein, sage ich, sofern es schlechthin Sein ist. Und weiter: 'Das Sein ist dasjenige, was wahrhaft ersehnt wird'. Darum gehört auch ein jedes Ding, so beweglich und veränderlich es auch sei, in das Bereich des Metaphysikers, sofern es nämlich ein Seiendes ist. Sogar die Materie, also die Wurzel der veränderlichen Dinge als solcher, und weiterhin das Sein aller Dinge hat - unter der Rücksicht des Seins sein Maß an der Ewigkeit, nicht an der Zeit."
Fünftens. "Das Sein ist Gott. Dieser Satz leuchtet ein. Denn erstens, wenn das Sein etwas von Gott Verschiedenes wäre, so könnte man von Gott weder sagen, daß er ist, noch daß er Gott ist. Denn wie könnte er sein oder etwas sein, wenn das Sein ihm gegenüber etwas anderes, Fremdes, Unterschiedenes ist? Oder wenn Gott ist, ohne das Sein zu sein, so gehört er jedenfalls anderswohin, da das Sein etwas anderes ist als er. Also ist Gott und das Sein dasselbe - oder aber Gott hat das Sein von einem andern und ist somit nicht, wie vorausgesetzt, selbst das erste, sondern etwas anderes als er ist früher als er und ist ihm Ursache seines Seins.
Ferner, alles, was ist, hat durch das Sein und von dem Sein Dasein oder Existenz. Wenn mithin das Sein etwas anderes ist als Gott, so haben die Dinge ihr Dasein anderswoher als von Gott.
Und weiter, vor dem Sein ist nichts. Somit ist dasjenige, was das Sein mitteilt, der Schaffende, ist Schöpfer. Denn Schaffen heißt das Sein aus dem Nichts verleihen. Nun steht aber fest, daß alles sein Sein von dem Sein selbst hat, so wie etwas beliebiges nur weiß ist vermöge der Weiße an sich. Wenn mithin das Sein etwas anderes ist als Gott, dann wäre der Schöpfer etwas anderes als Gott.
Und wiederum, alles, was Sein hat, ist - wie auch immer seine anderen Bestimmungen sein mögen -, so wie alles, was Weiße hat, weiß ist. Wenn somit das Sein etwas anderes ist als Gott, so könnten die Dinge ohne Gott sein, und dann wäre Gott nicht die erste Ursache, wäre den Dingen nicht Ursache, daß sie sind.
Weiter, außer dem Sein und vor dem Sein ist nur das Nichts. Wenn somit das Sein etwas anderes ist als Gott und Gott fremd, so wäre Gott nichts oder er wäre seinerseits von einem anderen aus sich Seienden, und zwar einem früheren aus sich Seienden, und dies wäre dann eigentlich Gott für Gott selbst und wäre der Gott aller Dinge. Darauf spielt das Wort des Buches Exodus, 3. Kap., an: 'Ich bin, der ich bin'."
Sechstens. "Von Gott allein haben alle Dinge Sein, Eins-sein, Wahrsein, Gut-sein. Das geht aus dem bereits Gesagten hervor. Denn wie könnte wohl etwas sein, wenn nicht von dem Sein und durch das Sein? Oder wie könnte etwas eins sein, wenn nicht von dem Einen und durch das Eine oder durch die Einheit? Oder wie könnte etwas wahr sein, wenn nicht durch die Wahrheit, oder gut, wenn nicht durch die Güte?"
Siebtens. "Alles und jedes Seiende hat unmittelbar von Gott selbst sein ganzes Sein, seine ganze Einheit, Wahrheit, Güte. Die Erklärung dafür lautet folgendermaßen: Unmöglich kann dem Sein selbst irgend ein Sein oder irgend eine Weise oder Besonderheit des Seins abgehen oder mangeln. Denn eben dadurch, daß es mangelte oder abginge, ist es nicht und ist ein Nichts. Gott aber ist das Sein."
Achtens. "Der Anfang, 'in dem Gott Himmel und Erde schuf', ist das erste, einfache Jetzt der Ewigkeit: jenes ganz und gar selbe Jetzt, sage ich, in dem Gott von Ewigkeit her ist und in dem auch ewig war und ist und sein wird der Ausgang der göttlichen Personen. Moses will also sagen, daß Gott Himmel und Erde in jenem absoluten ersten Anfang geschaffen habe, in dem Gott selbst ohne jede Zwischenzeit und Unterbrechung ist. Als ich daher eines Tages gefragt wurde, warum Gott die Welt nicht Früher geschaffen habe, antwortete ich: weil er nicht konnte, darum, weil es kein Früher gab noch ein Früher gewesen war, ehe die Welt war.
Sodann, wie konnte er Früher geschaffen haben, da er alsbald in jenem Jetzt die Welt erschuf, in dem er Gott war? Man darf sich doch nicht fälschlich vorstellen, als wäre Gott gleichsam dagestanden, ein künftiges, zeitlich gemessenes Jetzt erwartend, um darin die Welt zu erschaffen. Denn zugleich und in einem damit, daß er Gott war und seinen ewigen, durchaus wesensgleichen Sohn zeugte, da schuf er auch die Welt. Iob: 'Einmal spricht Gott'. Er spricht, indem er den Sohn zeugt, denn der Sohn ist das Wort. Er spricht aber auch, indem er die Kreatur erschafft. Der Psalmist sagt: 'Er hat gesprochen, und es ist geworden; er hat befohlen, und es ist geschaffen'. Daher heißt es in einem anderen Psalm: 'Einmal hat Gott gesprochen - diese zwei habe ich vernommen' - : 'zwei', sage ich, nämlich Himmel und Erde, oder besser gesagt: 'diese zwei', nämlich den Ausgang der Personen und die Erschaffung der Welt - was beides indessen er in einem Mal spricht, 'einmal gesprochen hat'."
Neuntens. "Das letzte im Seienden ist auch das erste und verhält sich gleichmäßig zum Sein und im Bereich des Seins wie das Höchste im Seienden, gemäß dem Worte: 'Wenn ich zum Himmel aufgefahren sein werde' etc."
Zehntens. "Gott ist auf alle Weise und in jeder Hinsicht einer, so daß in ihm keinerlei Vielheit zu finden ist, weder im Verstand noch außerhalb, wie Rabbi Moses (Dux dubitantium) 1. I c. 50 sagt. Wer nämlich (zwei oder) Unterschied sieht, sieht sicher nicht Gott. Denn Gott ist einer, jenseits aller Zahl und über alle Zahl erhaben und schickt sich nicht in irgend eine Zahl mit etwas anderem.
Zur Begründung dieses Ausspruchs führt er nachher an: 'Das Sein bildet keine Zahl mit dem Ding, noch überhaupt eine Form mit dem Geformten. Alles Sein aber und alle Form ist von Gott, dem ersten Sein und der ersten Form'. Es kann also in ihm keine Scheidung sein oder gedacht werden."
Elftens. "In allem Geschaffenen ist zu unterscheiden das Sein, das von einem andern ist, und das Wesen, das nicht von einem andern ist."
Zwölftens. "Wiederum aus der Genesiserklärung: "Das äußere Tun ist nicht eigentlich gut oder göttlich, und nicht dies ist es eigentlich, was Gott wirkt oder zeugt. Denn was der Vater wirkt, das wirkt er bis zur Stunde ohne Unterlaß."

Die Sätze, die den Predigten entnommen wurden
Die folgenden Sätze sind aus Predigten ausgezogen, die Meister Eckehart zugeschrieben werden:

Der erste Satz ist: "Der Vater zeugt in mir seinen Sohn, und da bin ich derselbe Sohn und nicht ein anderer." Da wir Söhne sind, sind wir noch nicht Erben.
Text im edierten Original:
Dâ der vater sînen sun in mir gebirt, dâ bin ich der selbe sun und niht ein ander: wir sîn wol ein ander an menscheit, aber dâ bin ich der selbe sun und niht ein ander. Dâ wir süne sin, dâ sîn wir rehte erben.
Zum selben Punkt anderwärts: "Gott wirkt alle seine Werke darum, daß wir sein eingeborener Sohn seien."
Es folgt: "Dieser Mensch steht in Gottes Erkennen und Lieben und wird kein anderes, denn was Gott selber ist."
Desgleichen: "Der Vater zeugt mich als seinen Sohn und denselben Sohn ohne allen Unterschied."
Es folgt: "Wir werden gänzlich umgestaltet und verwandelt in Gott in gleicher Weise, wie in dem Sakrament Brot verwandelt wird in den Leib Christi. Wieviel der Brote auch seien, so wird doch nur ein Leib." "Denn was in das andere verwandelt wird, das wird eins mit ihm. Ebenso werde ich in sein Wesen verwandelt als eines, nicht als dasgleiche Sein.
Zweitens. An anderer Stelle: "Der edle Mensch ist nicht damit zufrieden, daß er der eingeborene Sohn sei, den der Vater ewig zeugt; er möchte auch Vater sein und nach dem Bilde der ewigen Vaterschaft ihn zeugen, von dem ich ewig gezeugt bin."
Drittens. "Die Tugend hat ihre Wurzel im Grunde der Gottheit versenkt und gepflanzt, wo sie ihr Sein und ihr Wesen hat - nur da und sonst nirgends."
Viertens. "Der demütige Mensch ist Gottes so mächtig wie Gott seiner selbst, und was immer in allen Engeln und Heiligen sich finden mag, das ist dem demütigen Menschen zu eigen. Was immer Gott wirkt, das wirkt er, und was immer Gott ist, das ist er, ein Leben und ein Sein."
Fünftens: Auch,daß eine Kraft in der Seele ist, die ein Wirken mit Gott hat. Sie schafft und tut alles mit Gott und hat mit nichts etwas gemein und zeugt mit dem Vater denselben eingeborenen Sohn.
Sechstens. "Eine Kraft ist in der Seele, wäre die Seele also, so wäre sie ungeschaffen und unschaffbar. Nun aber ist es nicht so; denn in dem andern Teile hat sie eine Abhängigkeit zur Zeit, da berührt sie die Geschaffenheit und ist geschaffen. Aber dieser Kraft, das ist dem Intellekt, ist ebenso gegenwärtig, was jenseits des Meeres ist wie dieser Ort, an dem ich stehe."
Desgleichen an anderer Stelle: "In der Seele ist eine Kraft oder Fähigkeit, die nicht geschaffen noch schaffbar ist, und wenn die ganze Seele so wäre, so wäre sie ungeschaffen", und dann wäre die Seele, soweit ihre Natur reichte, auch ungeschaffen. Nun hat es aber mit der Seele diese Bewandtnis, daß die Natur der Seele soweit reicht, als sie geschaffen ist.
Siebtens. Da nun die menschliche Natur allen Menschen gemeinsam und gleich eigen ist, so gab mir der Vater in der menschlichen Natur alles, was er nur je seinem Sohn gab. Hierin ist keine Ausnahme. Was immer es sei, es ist mir zu eigen wie ihm. Noch mehr sage ich: "In allem, was ihm der Vater gab in der menschlichen Natur, darin hatte er in erster Linie mich im Auge und meinte mehr mich als den Menschen Christus und gab mir mehr als ihm. Sicherlich, denn er gab es ihm meinetwegen, da er des nicht bedurfte, wohl aber ich. Deshalb hat der Vater mit allem, was er dem Sohn gab, mich gemeint und teilte mir's mit so gut wie ihm. Hier nehme ich nichts aus: nicht das Eins-sein mit der Gottheit noch die Heiligkeit noch irgend etwas anderes. Was immer er ihm in der menschlichen Natur gab, ist mir nicht fremder als ihm."
Als Grund dafür wird angegeben, daß "der Sohn nicht menschliche Person, sondern Natur annahm". Da also die menschliche Natur gemeinsam ist etc., wie oben.
Der achte Satz handelt von dem Bilde in der Seele, daß nämlich das "Bild" der Dreifaltigkeit in der Seele "gleichsam deren einiger Ausdruck ist, jenseits von Wille und Verstand." Und dies Bild der Seele ist nicht sich selbst eigen, "sondern zumeist dem, von dem es sein Sein und seine Natur empfangen hat", nicht ein anderes Sein, sondern dasselbe
Das wird an der Stelle in drei Beispielen erklärt: Vom Bild in dem Spiegel, vom Bild der Mauer im Auge und vom Ast, der aus dem Baume hervorkommt. Demgemäß wird über das Bild in der Seele beigefügt, daß es gleichsam ein einiger Ausdruck ihrer selbst ist "und was hervorgeht, ist dasselbe wie das, was innen bleibt, und was innen bleibt, ist dasselbe wie das, was ausgeht. Dies Bild ist der Sohn [sapientia - die Weisheit]" des Vaters und ich bin dies Bild.
Neuntens. Der Mensch könne dazu gelangen, daß "der äußere Mensch gehorsam ist dem inneren Menschen bis zu seinem Tod und dann in stetem Frieden im Dienste Gottes ist allezeit."
Zehntens. "Ich dachte neulich, ob ich von Gott etwas nehmen oder begehren wollte. Ich will es mir gar sehr überlegen."
Elftens. Desgleichen, nach einigen Vorbemerkungen: "Der Mensch, der in Liebe steht, der muß sich selbst tot sein und allen geschaffenen Dingen und seiner selbst so wenig achten wie eines über tausend Meilen. Der Mensch bleibt in der Gleichheit und in der Einigkeit."
Weiter: "Der Mensch soll den Nächsten lieben wie sich selbst", nicht nur, "wie gemeinhin unverständige Leute sagen, daß er ihn lieben soll zu dem Gute", sondern "man soll ihn auf jede Weise und so sehr lieben wie sich selbst."
Hierher gehört auch: "Nun sprechen etliche Leute: Ich habe meinen Freund lieber, von dem mir gut geschieht, denn einen anderen Menschen. Ihnen ist unrecht; es ist unvollkommen, Und es ist natürlich einen Menschen lieber zu haben als einen andern."
Zwölftens. "Paulus spricht: Ich wollte ewiglich geschieden sein von Gott um meines Freundes und um Gottes willen."
Darauf folgt, das Paulus "in ganzer Vollkommenheit stand", als er dies Wort sprach. "Das will ich erklären: Das höchste, was der Mensch lassen kann, das ist, daß er Gott um Gottes willen lasse. Nun ließ Paulus Gott um Gottes willen: er ließ alles das, was er von Gott nehmen konnte und was Gott ihm geben konnte."
Dreizehntens. Es ist in der Seele gleichsam eine "Burg", von der "ich bisweilen gesagt habe, sie sei eine Hütte des Geistes", bisweilen, "es sei ein Fünklein." Es folgt: "Es ist gar ein und einfältig, wie Gott ein und einfältig ist, daß ihm nicht einmal Gott Vater zuschauen kann, sofern er sich nach Weise und Eigenschaft seiner Personen verhält. Und würde Gott es so sehen, es müßte ihn alle seine göttlichen Namen kosten und seine persönlichen Eigenschaften. Aber sofern er einfältig einer ist, ohne alle Weise und Eigenschaft, wo er weder Vater noch Sohn noch heiliger Geist ist", "in diesem Sinn kann er eingehen in jenes eine, was ich die Burg nenne."
Vierzehntens. Wie "mein Leib und meine Seele in einem Sein vereinigt sind", und wie "die Speise die ich gegessen, ein Sein hat mit meiner Natur", so "werden wir mit Gott eins in einem Sein, nicht nur in einem Wirken."
Ferner: "Es ist etwas in der Seele, das ist so mit Gott verwandt, daß es eins ist und nicht vereint."
Ferner, zum Gleichen: "Ähnlichsein ist übel und täuschend. Wenn ich eins wäre, so wäre ich nicht ähnlich. Nichts ist äußerlich in der Einheit. Einheit gibt mir Eins-sein, nicht Ähnlich-sein."
Fünfzehntens. "Alle Kreaturen sind ein bloßes Nichts. Ich sage nicht, daß sie klein sind oder etwas sind, sie sind ein bloßes Nichts keine Kreatur hat Sein."
Sechzehntens. "Wie es auch sei, daß dir ein anderes besser schiene oder besser wäre - für den guten Menschen, der Gottes Willen sucht, für den ist das beste, was Gott über ihn zuläßt , es sei Hunger oder Durst, es sei Andacht oder Innigkeit, ob du deren hast oder nicht hast: das ist das beste."