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![]() ![]() ![]() ![]() Frank Buchwald über das Wesen der Maschinenleuchten: „Die Idee der Maschinenleuchten entstand für mich in der langjährigen künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Wesen moderner Technik, insbesondere maschineller Artefakte des Industriezeitalters. Sie ist für mich verbunden mit der Entdeckung, dass hinter der sinnenfälligen Erscheinung maschineller Gebilde eine eigene Realität lebendig ist, die sich dem menschlichen Zugriff entzieht und die Welt der Maschinen insgeheim bestimmt. ... Es ist ein verbreiteter Irrtum unserer Zeit zu glauben, dass Maschinen sich darin erschöpfen, Produkte und Artefakte menschlichen Planens, Konstruierens und Herstellens zu sein. Die Arbeit an den Maschinenleuchten war für mich ein Gewahrwerden und eine immer wieder neue Auseinandersetzung mit etwas Verborgenem, das die Sphäre des Maschinellen wie ein geheimes Prinzip durchwirkt und gestaltet ... Dem wachen Beobachter wird nicht entgehen, dass auch die Maschinenleuchten aus einer anderen Quelle leben, als aus der Hand des Menschen. Zwar habe ich über zehn Jahre an den Maschinenleuchten gearbeitet, aber ich betrachte sie eigentlich nicht als mein Werk. Es sind Wesen mit einer eigenen Natur. ... ” Die einzelnen Modelle entstanden nicht im spontanen Entwurf, der sich in einem inspirierten Moment ereignet. Die Arbeit war für mich über geraume Zeit eher ein Herumirren um eine nur schwer zu fassende Sinngestalt. ... Es hat lange gedauert, bis der Punkt erreicht war, an dem ich sagen konnte, dass die Entwürfe in die richtige Richtung gehen. Und war es ein langer Weg bis zu den ersten Prototypen, von denen ich wusste: Ja, jetzt stimmt es. – Ein erhabener Moment, wenn man merkt: Ich bin angekommen und irre nicht mehr... Ich habe das Gefühl, dass die Maschinenleuchten, so wie sie jetzt realisiert sind, dem, was sie zur Darstellung bringen, sehr nahe kommen. Sie haben ein Maß der Vollkommenheit und Perfektion erreicht, mit dem ich sie jetzt der Öffentlichkeit vorstellen möchte.... Auszüge aus einem Gespräch mit dem Philosophen Gerhard Schwarz, Berlin im Februar 2005 |
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