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Johann Georg Hamann was the philosophically most sophisticated thinker of the German Counterenlightenment. Born in 1730 in Königsberg in eastern Prussia, Hamann was a contemporary and friendly acquaintance of the philosopher Immanuel Kant, and in many ways Hamann’s career can be seen in parallel to that of his great friend. Like Kant, Hamann attended the University of Königsberg, and in his early life was a devoted partisan of the Enlightenment, the philosophical and literary movement that emphasized the clearing away of outdated prejudice and the application of scientific reason to every area of human life. But during a business trip to London (on behalf of the firm of the Berens family, who also published Kant’s works), Hamann underwent a sort of conversion that involved giving up his commitment to the secular Enlightenment in favor of a more orthodox view of Protestant Christianity. As a consequence, he embarked on a career of trenchant and often scathing criticism of the Enlightenment. This change in world-views coincided with his reading of the British empiricist philosophers George Berkeley and David Hume. Hamann saw the idealism of the former and the skepticism of the latter as constituting a reductio ad absurdum of Enlightenment thought: Scientific reason leads us inevitably either to doubt or to deny the reality of the world around us. Three of Hamann’s intellectual achievements are of particular significance: His writings Sokratische Denkwürdigkeiten (Socratic Memorabilia) and Aesthetica in nuce (Aesthetics in a Nutshell), in which he opposed Enlightenment thought with an indirect and ironic mode of discourse emphasizing the importance of aesthetic experience and the role of genius in intuiting nature; his views on language; and his influential criticisms of Kant’s critical thought, expressed in his "Metakritik über den Purismum der Vernunft" and in his commentary, in a letter to Johann Gottfried Herder, on Kant’s essay "What is Enlightenment?" http://www.iep.utm.edu/h/Hamann.htm *** Hamann wurde als Prophet der Sturm- und Drang-Bewegung bezeichnet. Er hatte wesentlichen Anteil an der Entwicklung von Persönlichkeiten wie Herder und Jacobi, er beeinflusste Goethe (der ihn einmal den hellsten Kopf seiner Zeit nannte) und Hegel, besonders aber Kierkegaard. Überzeugt davon, dass unsere seelischen Regungen sich in einem Halbdunkel (des Unbewussten?) abspielen, schuf er sich selbst eine neue, schwer verständliche Sprache. Das von Sokrates betonte „Nichtwissen“ deutete er als Bekenntnis zum Irrationalismus und verlangte vom Dichter und Denker die „Herzwärme der Willkür“. Seine Schriften - die meist recht kurz sind - sind durchzogen mit vielen Zitaten und Anspielungen. Allerdings widerspricht der rätselhafte Stil dem seines Briefwechsels, der recht deutlich und klar war. Daher wurde vermutet, er habe den Leser zur aktiven Mitarbeit „zwingen“ wollen, denn (so schrieb er einmal sinngemäß) „ein Autor, der heute sofort verstanden wird, wird morgen falsch verstanden.“ Autor und Leser sind bei Hamann komplementär verbunden: sie bilden zwei Hälften eines Ganzen, die sich aufeinander einstellen müssen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Dies gehört auch zu seinem zentralen Begriff, der coincidentia oppositorum, deren Existenz er überall aufsuchte und auch nachwies: in der rätselhaften Vereinigung von Körper und Geist, von Sinnlichkeit und Vernunft, von Schicksal und Verantwortung im menschlichen Leben, und in den christlichen Mysterien. Ein Denker, der so sehr vom Widersprüchlichen im Leben überzeugt ist, hat es nicht weit zur Ironie. So war er berühmt für die ironischen Wendungen in seinen Schriften - was ihr Verständnis umso mehr erschwert. Nicht umsonst wird man bei der Lektüre Hamanns an die Romane seines Zeitgenossen Laurence Sterne erinnert. Bedeutende Werke Hamanns sind Sokratische Denkwürdigkeiten (1759), Golgatha und Scheblimini (1784) sowie Metakritik über den Purismus der reinen Vernunft (1784). Als Wegbereiter des Sturm und Drang sowie der Romantik hatte Hamann nachhaltigen Einfluss auf Denker wie Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang Goethe, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Friedrich Wilhelm Joseph Schelling oder Søren Kierkegaard und Ernst Jünger. http://gutenberg.spiegel.de/autoren/hamann.htm http://plato.stanford.edu/entries/hamann/ |
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