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refrus0
Pred nedavnym casom som bol hostom v rakuskom rozhlase. bola to celkom sranda. robota v studiu je super. najprv ma clovek dost zviazane hrdlo, chce vsetko pekne vyslovit, vyformulovat ale na konci vzdy povie len polovicu toho co chcel a este aj skrutene. ale neskor sa to meni, clovek si zvykne na mikrofon a uz sa normalne bavi... najlepsi bol neskor strih! mozno sa k tomu este dostanem, teraz musim utekat! :)


Radio Špongia
16.12.2004 19.05 Uhr
21.12.2004 19.05 Uhr
ORF-Radio 1467 Hobby Musik
In der slowakischen Jugendsendung ist Stanislav Jenis zu Gast. Der gebürtige Slowake ist 18 Jahre alt, und besucht seit 7 Jahren den bildnerischen Zweig der Höheren Internatsschule des Bundes in Wien.







Die Sendung als mp3




Mitte der neunziger Jahre sind er und seine Schwester mit seinem Vater nach Wien gekommen, der sich hier Arbeit als Pianist erhofft hat. Er selbst spielt auch Klavier und hat große Ambitionen, dieses Hobby später auch als Beruf auszuüben. "Aber ich werde die Musik wahrscheinlich mit einer anderen Sache, wie z.B. Werbung kombinieren müssen, sonst ist es ein sehr unsicheres Dasein", antwortet er die Frage nach seinem Studiumswunsch. Nach der Matura möchte er am liebsten in Nordamerika studieren, dort habe man auch auf musikalischer Ebene mehr Möglichkeiten als in Österreich.



Die Mutter, Doktor der Philosophie, der Vater ausgebildeter Konzertpianist, sind in der sozialistischen Republik nicht viele berufliche Möglichkeiten offen gestanden, und die Familie lebte am Existenzminimum in einer Kellerwohnung in der Plattenbausiedlung Petrzalka, am Rand von Bratislava. In einem Semesterprojekt für seinen Schulzweig hat er sich eben diese Siedlung zum Thema gemacht: "Von außen sieht das ganze hier sicherlich trostlos und unbewohnbar aus, vor allem für Ausländer aus dem Westen; aber auch hier geht das Leben normal voran; ich habe hier fast meine ganze Kindheit verbracht."



"Die Slowaken, welche in Österreich leben, verstecken ihre Identität. Mir kommt es fast so vor, als ob manche sich für ihre Herkunft schämen würden." Er sei als 11 jähriger oft in der Schule gehänselt worden, als er nach Österreich gekommen ist. Der EU gegenüber ist er positiv gestimmt: "Es darf aber zu keinem Identitätsverlust kommen; es ist sehr schwer für ein kleines Land, wie die Slowakei es ist, sich gegen die großen Partner durchzusetzen."