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Dnes som videl a pocul strasne veci. veci ktore by sa nemali stavat. videl som vojakov stinat hlavy utecencom kriciacich o milost. Aj ked uz im tiekla krv potokom. vojna, Kaukazus... neopisatelne veci. oplati sa vyhladat a pozriet. pre tych pre ktorych znamena vybrat si oblecenie na party problem... Dienstag, 23. November 2004 um 20:40 VPS : 20.45 Wiederholungen : 24.11.2004 um 15:10 Die Wurzeln des Hasses: Der ossetisch-inguschische Konflikt Reportage, Deutschland 2004, Erstausstrahlung Von: Stephan Kühnrich Die Tatsache, dass sich unter den Terroristen von Beslan auch Inguschen befanden, hat in Ossetien Hass auf diese Bevölkerungsgruppe aufflammen lassen. Stephan Kühnrich zeigt die historischen Wurzeln des Konflikts und fragt nach der Perspektive der Menschen in der Krisenregion. rbb Als bekannt wurde, dass unter den Terroristen von Beslan zahlreiche Inguschen waren, wurde in Nordossetien offener Hass gegen diese Bevölkerungsgruppe laut. Stephan Kühnrich schildert die Wurzeln des Konflikts zwischen diesen beiden Völkern, der auch einen kolonialgeschichtlichen Hintergrund hat. Schon die russischen Zaren sicherten ihre Vormacht im Kaukasus nach immer demselben Muster: Rivalisierende Völker wurden gegeneinander ausgespielt, Russland teilte und herrschte - bis heute. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die überwiegend moslemischen Inguschen wegen angeblicher Kollaboration mit Nazi-Deutschland nach Sibirien deportiert. Moskau sprach Teile ihres Siedlungsgebietes Ossetien zu. Als den Deportierten 1957 die Rückkehr erlaubt wurde, verweigerten die Behörden Ossetiens vielen Inguschen das Ansiedlungsrecht in ihrer angestammten Heimat. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion verschärfte sich die Situation, als Flüchtlinge aus dem zu Georgien gehörenden Südossetien in die seit der Stalin-Zeit zu Nordossetien gehörenden ehemaligen inguschischen Gebiete drängten. Der Streit um das knappe Land eskalierte 1992. In einer sechstägigen blutigen Auseinandersetzung wurden Hunderte von Menschen getötet, Tausende vertrieben. Das Flüchtlingsproblem ist bis heute nicht gelöst. Der Autor besucht ein Flüchtlingslager sowie zwei Dörfer, von denen eines gemeinsam von Nordossetien und Inguschen und eines von Südosseten und Georgiern bewohnt wird. Wie stellen die Menschen sich ihre Zukunft vor? Ist ein gemeinsames Miteinander überhaupt noch möglich? PROGRAMM INFO Dienstag, 23. November 2004 um 21:20 VPS : 21.30 Wiederholungen : 24.11.2004 um 15:45 Gefangen vom Kaukasus Dokumentation, Polen 2002 Von: Jurij Chaschtschewatski Der Filmemacher Jurij Chaschtschewatski hat die unzensierten Bilder vom gegenwärtigen Krieg in Tschetschenien in all ihrer Grausamkeit mit Texten Tolstojs verbunden, der diese Gewaltbereitschaft und Brutalität vor 150 Jahren als Soldat im Kaukasus in Worte fasste. ZDF © Besta-Film Seit Jahrhunderten schwelen Auseinandersetzungen zwischen Russen und Tschetschenen. In subjektiver Erzählweise schildert der bekannte weißrussische Filmemacher Jurij Chaschtschewatski das Gräuel der Kämpfe, zunächst aus der unzensierten Kriegsberichterstattersicht und dann immer mehr mit den Augen der Betroffenen auf beiden Seiten. Er zeigt das Elend und die Verarmung der Tschetschenen, aber auch die Verzweiflung der russischen Soldaten und Offiziere, und schildert das unbegreifliche Leid von Menschen - ohne für die eine oder andere Seite Stellung zu beziehen. Die Bilder vermitteln die Ausweglosigkeit der Menschen in diesem nicht enden wollenden Krieg. Für den Zuschauer erschließt der Regisseur diese jahrhundertealte Tragödie mit einem Kunstgriff. 1850 leistete im Kaukasus ein junger russischer Adeliger seinen Militärdienst, Lew Tolstoi. Der sah im Kaukasus Dinge, die ihn bis ins hohe Alter beschäftigten. Noch sein letzter Roman "Hadschi Murat", gut 50 Jahre nach seinem Kriegsdienst veröffentlicht, hat einen Tschetschenenführer zum Helden. Jurij Chaschtschewatski verbindet Bilder von heute in all ihrer Grausamkeit mit Texten Tolstois, der diese Form von Gewaltbereitschaft und Grausamkeit im Kaukasus schon vor mehr als 150 Jahren in Worte fasste. Dabei entstand ein Film, der durch seine Eindringlichkeit beeindruckt und beklommen macht. Das kleine Extra Die Dokumentation erhielt in diesem Jahr beim 2. Internationalen Filmfestival über Menschenrechte in Genf den Preis der Weltorganisation gegen Folter. PROGRAMM INFO Dienstag, 23. November 2004 um 22:10 VPS : 22.15 Wiederholungen : 24.11.2004 um 16:40 Georgien zwischen Russland und den USA Dokumentation, Deutschland 2004, Erstausstrahlung Von: Hermann Scholz Georgiens Weg in die Unabhängigkeit wird durch die Autonomiebestrebungen einzelner Regionen, die Machtansprüche Russlands und die Interessen der westlichen Welt an den reichen Erdölvorkommen erschwert. Welche Chancen hat das Land im Spannungsfeld zwischen Russland und den USA? Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion steht Georgien nicht mehr unter Moskauer Oberhoheit. Die Konflikte in diesem Land, die auch zu Sowjetzeiten nur mühsam kontrolliert werden konnten, haben sich seitdem verschärft. Die Autonome Republik Abchasien im Nordwesten hat sich nach 1992 dem Einfluss der georgischen Regierung entzogen. Abchasien ist für den internationalen Reiseverkehr gesperrt, die Sicherheitslage ist prekär. Russland kontrolliert diese Region ebenso wie die Region von Tzchinwali ("Süd-Ossetien"). Auch diese hat sich von Georgien losgesagt. Das Pankisi-Tal sowie Grenzregionen zu den russischen Republiken Inguschetien, Tschetschenien und Dagestan gelten als Aufenthaltsorte bewaffneter Gruppen. Dort leben unter anderem mehrere tausend tschetschenische Flüchtlinge. In dem neu gewählten georgischen Präsidenten amerikanischer Herkunft Micheil Saakaschwili sieht Russland eine Provokation. Dessen erste Auslandsreise mit einer großen Delegation hochrangiger Politiker führte nach Washington, nicht nach Moskau. Inzwischen stehen in der Nähe von Tiflis etwa 150 Offiziere und Soldaten von US-Spezialeinheiten bereit, um die georgische Armee in den nächsten vier Jahren auf "Nato-Standard" zu drillen. Am Kaspischen Meer und im Kaukasus lagern die zweitgrößten Erdölvorräte der Welt. Durch Georgien werden die Pipelines laufen, die den Westen mit Öl versorgen. Moskau zeigt sich verschnupft. Die Amerikaner hätten durch einen Staatsstreich in Tiflis einen Washington-hörigen Präsidenten mit dem Ziel an die Macht gebracht, ihre Militärpräsenz in der Kaukasus-Republik auszuweiten - ließ man halboffiziell verlauten. Der Film geht der Frage nach, welche Chancen ein unabhängiges Georgien im Spannungsfeld zwischen Russland und den USA haben kann. |
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